Gelöschte Datensätze kontrolliert behandeln: Ein fehlender Datensatz bedeutet noch keine Löschung – prüfen Sie die Ursache.; Microsoft Graphs Delta-Abfrage erfasst gelöschte Entitäten als Änderung.; Für eine sichere Übertragung muss die Quelle des Signals dokumentiert werden.
Bild: Arbeitsfluss

Fehlerbehandlung

Teil von Daten zwischen Anwendungen synchronisieren

Gelöschte Datensätze kontrolliert behandeln

Unterscheiden Sie fehlende und gelöschte Datensätze und legen Sie Regeln für Übertragung, Archivierung und Wiederherstellung fest.

Ein fehlender Datensatz ist noch kein Löschauftrag. Erst ein verlässliches Signal und eine vereinbarte Regel erlauben eine Änderung im zweiten System. Klären Sie: Wurde der Datensatz tatsächlich gelöscht oder nur aus dem Abruf entfernt? Darf die Änderung übertragen werden, und soll das Ziel löschen, archivieren oder den Fall prüfen lassen?

Fehlen und Löschen unterscheiden

Ein Datensatz kann wegen eines Filters, fehlender Berechtigung oder eines unvollständigen Abrufs fehlen. Löschen Sie daher nicht einfach alle Einträge im Ziel, die in einer neuen Liste nicht vorkommen. Nutzen Sie die dokumentierte Änderungskennzeichnung der Quelle oder einen überprüften vollständigen Bestandsabgleich.

Google Calendar liefert bei inkrementellen Abrufen gelöschte Einträge. Microsoft Graphs Delta-Abfrage erfasst neu erstellte, aktualisierte oder gelöschte Entitäten. Aus dem Signal allein folgt noch keine Löschregel für die zweite Anwendung.

Die Wirkung festlegen

EreignisMögliche ZielregelVorher zu klären
Bestätigte Löschung in der maßgeblichen Quelle.Ziel entfernen, archivieren oder zur Prüfung stellen.Darf die Quelle auch über Löschungen entscheiden?
Datensatz fällt aus einem Filter.Im Ziel aus der Ansicht nehmen oder unverändert lassen.Hat sich nur der Geltungsbereich geändert?
Datensatz fehlt nach einer Störung.Keine automatische Löschung.Ist der Abruf vollständig und aktuell?
Ein früher entfernter Datensatz erscheint erneut.Zuordnung und gewünschte Wiederherstellung prüfen.Gilt die frühere Kennung noch?

Für Kundenstammdaten kann eine Archivierung sinnvoll sein, während eine temporäre Arbeitskopie entfernt werden darf.

Löschungen nachverfolgbar machen

Halten Sie für eine zu übertragende Löschung die Datensatzzuordnung, die Quelle des Signals und den Bearbeitungsstand fest. So erkennen Sie nach einer Unterbrechung, ob die Aktion bereits ausgeführt wurde. Solange ältere Änderungen erneut eintreffen können, kann eine Kennung oder ein geeigneter Löschvermerk nötig sein. Ob und wie lange solche Angaben aufbewahrt werden dürfen, muss für den konkreten Datenbestand geklärt werden.

Wenn eine Seite löscht und die andere denselben Datensatz seit dem letzten Abgleich ändert, halten Sie die automatische Übertragung an. Sofortiges Löschen könnte die Änderung beseitigen; Wiederanlegen könnte die gewollte Löschung aufheben. Für die Entscheidung braucht die zuständige Person beide Vorgänge.

Wiederherstellung bewusst entscheiden

Microsoft Graphs Delta-Abfrage kann gelöschte Entitäten als Änderungen erfassen. HubSpot Data Sync kann laut Anbieter ausgefallene oder fehlerhafte API-Aufrufe beziehungsweise Endpunkte sowie verpasste oder fehlgeschlagene Updates aufholen. Das sind Produktfunktionen, keine allgemeine Empfehlung zur Wiederherstellung.

Prüfen Sie zuvor, welches System den gewünschten Stand enthält, ob die frühere Zuordnung noch gilt und welche abhängigen Daten betroffen sind. Die gewählte Regel sollte für eine bewusste Löschung, einen Filterwechsel und eine gleichzeitige Änderung auf der Gegenseite eindeutige Ergebnisse vorgeben.

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