Close-up of a disassembled hard drive showing internal components on a wooden table.
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Betrieb & Governance

Teil von Daten zwischen Anwendungen synchronisieren

Eine Synchronisierung nach längerer Störung wiederherstellen

Prüfen Sie Änderungsstände, vergleichen Sie beide Datenbestände und nehmen Sie eine unterbrochene Synchronisierung kontrolliert wieder auf.

Sichern Sie nach einer längeren Störung zuerst den Zustand beider Anwendungen und alle offenen Änderungen. Prüfen Sie anschließend, ob der gespeicherte Änderungsstand noch gültig ist. Ist ein vollständiger Neuabgleich nötig, vergleichen Sie beide Bestände, bevor geschrieben oder gelöscht wird.

Den Wiederanlauf begrenzen

Stoppen Sie automatische Schreibvorgänge, solange unklar ist, welche Änderungen angekommen sind. Notieren Sie den letzten vollständig bestätigten Abgleich, den Beginn der Störung, betroffene Datensatztypen und offene Fehler. Ein gestarteter Lauf beweist nicht, dass alle Seiten einer Änderungsabfrage verarbeitet wurden.

Erstellen Sie einen überprüfbaren aktuellen Bestand beider Seiten. Beachten Sie Filter und Berechtigungen: Ein eingeschränkter Abruf kann Datensätze auslassen, ohne dass sie gelöscht wurden. Sichern Sie vor allem lokale Änderungen, die die andere Seite noch nicht erreicht hat.

Den Änderungsstand prüfen

Nutzen Sie den dokumentierten inkrementellen Abruf mit dem vorhandenen Token oder Link. Verarbeiten Sie alle Seiten; speichern Sie einen neuen Stand erst nach einem vollständigen Durchlauf. Google Calendar liefert das neue Synchronisierungstoken bei mehreren Seiten erst auf der letzten Seite. Microsoft Graph liefert mögliche Next-Links und danach einen Delta-Link.

Lässt sich der gespeicherte Stand nicht mehr verwenden, prüfen Sie den für die Ressource dokumentierten Wiederanlauf und starten Sie gegebenenfalls einen vollständigen Abruf. Ein Neuabruf entscheidet nicht, was mit ungesendeten Änderungen der zweiten Anwendung geschieht.

Vergleich von Google Calendar und Microsoft Graph bei Delta-Abfragen

Google Calendar
Liefert neues Synchronisierungstoken erst auf der letzten Seite mehrerer Seiten.
Microsoft Graph
Liefert mögliche Next-Links und danach einen Delta-Link.

Bestände vergleichen

Ordnen Sie Datensätze anhand bestehender Kennungen und des zuletzt bestätigten Stands zu. Unterscheiden Sie mindestens: auf beiden Seiten gleich, nur auf einer Seite geändert, auf beiden Seiten unterschiedlich geändert, auf einer Seite fehlend. Die letzte Gruppe ist kein automatischer Löschauftrag.

Bei DriveItems liefert die Delta-Abfrage Seiten mit Elementen und einem Next-Link oder Delta-Link. Rufen Sie die Seiten über den Next-Link ab, bis keine weitere folgt. Gelöschte Elemente tragen das Deleted-Facet; Berechtigungen beeinflussen zudem den sichtbaren Bestand.

Bei einem beidseitigen Abgleich gehören strittige Werte und Löschungen zunächst in eine Prüfliste. Schreiben Sie erst nach der Entscheidung. Falls die Ziel-API Versionsbedingungen unterstützt, nutzen Sie sie, damit eine während der Prüfung entstandene Änderung nicht überschrieben wird.

Kontrolliert freigeben

Beginnen Sie mit einer kleinen, nachvollziehbaren Auswahl. Prüfen Sie im Ziel Anlage, Aktualisierung, unveränderte Einträge und ausdrücklich bestätigte Löschungen. Übernehmen Sie den restlichen Rückstand in überschaubaren Abschnitten; aktivieren Sie danach den laufenden Abgleich.

Dokumentieren Sie den neuen Änderungsstand erst nach einem vollständig erfolgreichen Durchlauf. Ungeklärte Datensätze bleiben sichtbar offen; ein erfolgreicher technischer Lauf bestätigt noch keine fachliche Übereinstimmung. Legen Sie fest, wer künftige längere Unterbrechungen erkennt und den Wiederanlauf freigibt.

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