
No-Code-Plattformen
Teil von Formulare und App-Oberflächen
Ein Formular auf die Aufgabe des Nutzers ausrichten
Vom Arbeitsauftrag zur passenden Feldliste: benötigte Angaben, verständliche Fragen und einen klaren Abschluss für interne Formulare planen.
Verlangen Sie in einem Formular nur Angaben, die eine Person für ihre aktuelle Aufgabe liefern kann und die der nächste Schritt benötigt. Beginnen Sie mit dem gewünschten Ergebnis. Ein Feld gehört erst hinein, wenn sein Zweck für diesen Schritt feststeht.
Aufgabe und nächste Bearbeitung klären
Ein möglicher Auftrag lautet: „Eine beschäftigte Person meldet einen defekten Gegenstand, damit die zuständige Stelle ihn prüfen kann.“ Daraus folgt noch keine fertige Feldliste. Klären Sie, welche Information die prüfende Stelle benötigt, was bereits verlässlich vorliegt und was die meldende Person wissen kann.
Für diese hypothetische Meldung könnten Ort, Gegenstand und eine kurze Problembeschreibung nötig sein. Eine interne Kostenstelle könnte erst bei der späteren Bearbeitung relevant werden. Entscheiden Sie das anhand des tatsächlichen Ablaufs.
| Feldkandidat | Frage vor der Aufnahme |
|---|---|
| Ort | Kann die zuständige Stelle den Gegenstand sonst finden? |
| Problembeschreibung | Welche Beobachtung kann die meldende Person zuverlässig angeben? |
| Zuständige Abteilung | Kennt die meldende Person sie, oder lässt sie sich später zuordnen? |
| Interne Bearbeitungsnotiz | Gehört sie in die spätere Prüfungsansicht? |
Notieren Sie zu jedem Feld, wer es benötigt und was ohne den Wert geschieht. So lässt sich auch der Pflichtstatus begründen. Eine Angabe kann für die spätere Bearbeitung wichtig sein, ohne schon beim ersten Absenden nötig zu sein.
Feldkandidaten: Notwendigkeit vs. Zeitpunkt der Erfassung
- Ort
- Kann die zuständige Stelle den Gegenstand sonst finden?
- Problembeschreibung
- Welche Beobachtung kann die meldende Person zuverlässig angeben?
- Zuständige Abteilung
- Kennt die meldende Person sie oder lässt sie sich später zuordnen?
- Interne Bearbeitungsnotiz
- Gehört sie in die spätere Prüfungsansicht?
Fragen verständlich beschriften
Benennen Sie Felder nach ihrer Bedeutung für die nutzende Person. „Wo steht das Gerät?“ kann verständlicher sein als ein technischer Datenname. Erklären Sie nötige Formate am Feld und kennzeichnen Sie optionale Angaben eindeutig. Zusammengehörige Auswahlmöglichkeiten brauchen eine erkennbare gemeinsame Frage.
Bei Webformularen muss die Beschriftung auch technisch mit dem Eingabefeld verbunden sein; verwandte Felder werden sichtbar und im Code gruppiert. Platzhaltertext verschwindet häufig bei der Eingabe und ersetzt keine dauerhafte Beschriftung.
Den Abschluss passend zur Wirkung gestalten
Vor einer folgenreichen Abgabe kann eine Ansicht zum Prüfen und Ändern der Angaben sinnvoll sein. Bei einem sehr kurzen, leicht korrigierbaren internen Vorgang ist eine zusätzliche Prüfseite nicht automatisch nötig. Nach dem Absenden sollte erkennbar sein, ob die Meldung gespeichert wurde und was als Nächstes geschieht.
Gehen Sie den Entwurf mit einer Person aus der vorgesehenen Rolle und geeigneten Beispieldaten durch. Beobachten Sie, welche Fragen sie nicht beantworten kann, welche Angaben sie erwartet und welche Formulierungen sie anders versteht. Das Ergebnis der Planung ist eine Feldliste mit Zweck, Pflichtstatus, Informationsquelle und Bearbeitungsschritt.



